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Das da ist meine Wenigkeit. Tja, wo soll ich anfangen? Am besten wohl bei den "technischen" Details: Also, ich höre auf den Namen "Elio", bin momentan so um die 25 Jahre alt und Steinbildhauer-Azubi. Ein Teil meiner Interessen lässt sich ja schon aus dem Inhalt dieser Site erahnen. Vielleicht fang ich ja mal am besten bei meinem Nickname an, den ich mir zugelegt habe, doch bis es soweit war, dass ich mich auf diesen einen festgelegt habe, hat es schon einige Jährchen gedauert. Zu Beginn der Internet-Nutzung meinerseits habe ich fast jeden Monat meinen Nickname geändert, was mir auch den Titel "Shapeshifter" einbrachte. *g* Doch irgendwann im Laufe der Jahre begann ich mir dann mal etwas ernsthafter Gedanken über einen passenden Nickname zu machen. Als ich dann irgendwann das "Silmarillion" (ein Fantasy-Roman von J.R.R. Tolkien) las, habe ich ihn dann letztendlich auch gefunden: "Ankalagon" (Im Buche selber eigentlich "Ancalagon", aber dieser Name mit "c" wahr schon viel zu häufig vergeben, deshalb die Umänderung in "k", was dem aber keinen Abbruch tut.) Dieser Name gehört in dem Roman einem schwarzen Drachen. Man mag sich nun fragen: "Wo ist da die Verbindung?" Das will ich versuchen zu erklären: Solch ein Fabelwesen besitzt Eigenschaften wie z.B. das Sammeln von ungeheuren Mengen an Wissen. Mir ergeht es ähnlich. Im Prinzip kann ich nie genug wissen. Am liebsten hätte ich vielleicht sogar eine riesige unterirdische Bibliothek, vollgestopft mit Büchern und Wissen seit Anbeginn der Menschheit. *g* Auch sammelt so ein Drache gerne Schätze. In Geschichten sind diese meist von großem materiellem Wert. Ich selbst ziehe mehr Schätze auf ideller Basis vor, denn materielles kann sehr schnell wieder wertlos werden, verloren gehen, zerstört werden oder, was meistens der Fall ist, Neid hervorrufen. Das ist mit Ideellen Werten nur schwer möglich, denn diese existieren allein in meinem Kopf und nur ich selbst kann darauf einfluss nehmen und bestimmen, "wie" wertvoll es ist. Eine weitere sehr bedeutende Eigenschaft eines solchen Wesens ist seine Wandlungsfähigkeit. Im allgemeinen bin ich ziemlich Handzahm und zutraulich, doch ein jeder, der mir oder meinen Mitmenschen, welche mir etwas bedeuten, Leid zufügt, oder im Begriff dazu steht, wird wohl nicht mehr so viel zu Lachen haben. Aber ich denke auch, dass ich mich schon jeder auftretenden Situation anpassen kann (vielleichts braucht es bei der ein oder anderen ein bisschen länger, aber machbar ist das immer ;) ). Eine interessante und bisweilen auch irgendwie amüsante Sache, wenn man so drüber nachdenkt (auch wenn mein Schatzi das bisweilen nicht ganz so prickelnd findet, was ich ja auch verstehen kann), ist die Tatsache, dass ich wohl so eine Art "Winterschlaf" habe, in dem ich meine Energien ziemlich zurückfahre. Sobald aber schönes warmes, sonniges Wetter ist, strotze ich wieder vor Energie und könnte die Welt umgraben. *g* Wenn man nun annimt, dass Drachen, aufgrund ihrer äußeren Erscheinung, zur Spezies der Reptilien gehören könnten (was meines Wissens nach noch nicht so weit spezifiziert worden ist.), wäre dies eine weitere Parallele zu mir, da diese niedlichen, kleinen, schuppigen Biester bei zu geringer Temperatur auch ziemlich träge werden. Soviel vorerst einmal zu meinem Nick. Vielleicht ergänze ich das ja noch, doch nun mag ich ein bisschen über ein paar, durchaus stark abgegrenzte, Lebensabschnitte plaudern (soll natürlich keine Biographie werden, wie so manch 20-Jähriger Pseudo-Star es macht, sondern nur ein kleiner, kurzer Überblick zur Darstellung meines Ichs): Das wirklich interessante beginnt eigentlich erst mit dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe. Zuvor fand ich "Schule" immer irgendwie doof. Wobei mit "Schule" jetzt nicht im speziellen der Unterricht gemeint ist, sondern sich auf die "Klassengemeinschaft" bezieht. Ich konnt mich nie so recht mit den, in meiner Klasse vorhandenen Individuen, anfreunden (wobei das nur für die gymnasiale Zeit gilt, davor wars ein ziemlich krasser Gegensatz, aber das ist nu nicht von Interesse ;) ). Wie das halt so ist, wenn man nicht so ist, wie alle anderen, bekommt man schon des öfteren dann zu spüren, dass man nicht so besonders erwünscht ist. Auch wenn es teilweise tendentiell-freundschaftliche Beziehungen gab, so waren diese nicht mehr als oberflächlich und teilweise doch schon arg geheuchelt. Naja, als ich dann irgendwann meine damals beste Freundin kennenlernte, und auch deren Klassenkameraden, änderte sich so ziemlich vieles. Bis dahin war ich (und bins immer noch) eigentlich nur mit einem Tyyyp sehr gut befreundet. Durch diese Freundin bin ich dann auf eine mir bis dato vollkommen unbekannte Szene gestoßen. Und ich meine wirklich vollkommen, wußte ich nicht einmal von dessen Existenz. Im Volksmund nennt es sich (ursprünglich) "Gothic", die Medien machten daraus "Grufties", was den Kern der Sache aber nicht ganz so gut trifft wie "Gothic", denn für den Begriff "Gothic" gibt es mehrere "Sub-Spezifizierungen": Zum einen bezieht es sich auf die allgemein düstere Erscheinung, und Gedankengut (was, wie leider immer noch viele Leute felsenfest glauben, keine religiösen Ambitionen hat, sondern nur eine gewisse düstere Grundstimmung klassifiziert, die zwar in jedem Menschen irgendwo vorhanden ist, doch bei den meisten Leuten dieser "Gattung" stärker wargenommen und zum Ausdruck gebracht wird. (Und ebenfalls nicht mit einer "Heile-Welt-Haltung" überspielt wird.)) Zum anderen beschreibt der Begriff des "Gothic" die Andersartigkeit. (Im Mittelalter war der Begriff der Gotik, bezogen auf den Charakter eines Menschen, auch ein Synonym für ein Verhalten abnorm des in der Gesellschaft üblichen. (Teilweise auch sehr extremes Verhalten. Nun könnte man noch darüber spekulieren, ob das dann noch ein Bezug zu den Ursprüngen des "Gothic" ist, welche ja im "Punk" liegen.) Leider, leider hat die Szene an sich ihre besten Jahre auch schon hinter sich. Der Großteil der aktuellen "Neu-Goths" hat leider ziemlich wenig mit der Ideologie und Philosophie, wie ich sie kennengelernt habe, am Hut. Bei diesen geht es auch fast nur noch ausschließlich um irgendwelche Trends, die grad cool sind, was wirklich traurig, wenn nicht sogar ziemlich erbärmlich ist. Und selbst der Kapitalismus hat großspurig Einzug gefunden. Wenn auch die Szene an sich nie so extrem politisch geprägt war, wie der Punk, so gab es doch ursprünglich Tendenzen, die das kresse Gegenteil von dem waren, was heute von den meisten "Neuzugängen" gelebt wird. Stand (und für mich immer noch) es einmal ganz groß für Toleranz und Akzeptanz jedem gegenüber, so wird heutzutage jedem nicht-konforem mit einskalter Arroganz begegnet. Bei einer, wie ich finde sehr entscheidenden Sache, bin ich mir auch nicht mehr so sicher, ob es nnoch in den Köpfen der Düstermenschen vorhanden ist: Die Akzeptanz des Todes als Teil des Lebens. Und damit meine ich nicht bloß die Beendigung einer lebenden Existenz, sondern der Weg dort hin. Es ist ja nur natürlich dass man im Laufe des Lebens älter wird, und doch versucht ein Großteil der Menschheit, diese Vergänglichkeit zu überdecken, sogar zu unterdrücken. Thema Schönheits-OPs, Collagen etc. Naja, das war jetzt mal eine extrem-kurz-Zusammenfassung des Themas "Gothic", denn man könnte stunden-, tagelang darüber reden, da es so viele Facetten hat, die versuchen den Menschen in der sogenannten "zivilisierten" Welt ihre über alle Maßen große Dekadenz aufzuzeigen. Jetzt einmal weiter mit mir. ;) Mit der Zeit fand ich sehr viel Begeisterung an dieser Szene, da die damals allgemein vorherrschenden Ideale und Gedanken sich oftmals mit den meinen überschnitten. Natürlich gab es aufgrund meiner nun auch optisch sehr starken Veränderung einige Reibereien, da die meisten Leute auch gar nicht wussten, was das Ganze zu bedeuten hat, was ja auch verständlich ist. Wer Fragen hat, sollte diese immer stellen und nicht mit Vorurteilen hinter der Hand tuscheln, was wenig Sinn hat, außer einer oftmals nicht zu gering zu bewertenden Befriedigung die eine solche Tuschelei bei manch einem Menschen hervorrufen kann. Warum auch immer. Naja seit dieser Zeit gab es auf jeden Fall immer wieder Höhen und Tiefen und Fehler, die aber doch alle gemeistert wurden, nicht auch zuletzt durch den Rückhalt von einigen Freunden. Letztendlich hat sich in mir dann ein Charakter manifestiert, der dem Leben gut gewachsen sein sollte. Und an dieser Festigung hat mein liebes Weibchen auch erheblich zu beigetragen, denn bevor ich sie kannte, muss ich gestehen, dass bei mir eine gewisse "Grundverwirrtheit" bestand, die sich in einem etwas verpeiltem Lebensstil gezeigt hat. Eines Abends wurde ich von einer mir bis dahin nicht bekannten Person im ICQ angesprochen. Man traf sich dann irgendwann, man konnte gut miteinander reden, es hat einfach alles gestimmt und kurz nach Weihnachten 2007 waren die Gefühle füreinander in einer dunkleren Ecke der "Matrix" (Dunkeldisco in Bochum) offiziell mit einem prikelnden Kuss besiegelt worden. Seitdem schlägt auch mein Herz wie entflammt für diese eine meine Sandra. :) Dies war nun ein kurzer kleiner Abriss der Darstellung meines Selbst, wobei ich wahrscheinlich noch das ein oder andere Detail vergessen habe zu erwähnen, falls es mir aber einfallen sollte, werde ich es nachreichen :) |
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